Wie du den Zahnverfall durch einfache Mittel stoppen kannst!

Der Zahnschmelzabbau auch bekannt als Zahnerosion oder dentale Erosion zählt zu einer der häufigsten auftretenden Probleme für Zahnverfall und beginnt oft schon im Kindesalter. Obgleich der Zahnschmelz aus einer sehr harten Mineralsubstanz besteht, so baut sich dieser ab wenn Säuren die z.B: In obst- Fruchtsäften oder Softdrinks enthalten sind auf diesen Einwirken, wodurch dieser erweicht und schließlich abgebaut wird.

Ein Zahnschmelzabbau zeigt sich zunächst als matte oder transparente Stelle am Zahn und kann im weiterem Verkauf das gelblich schimmernde Zahnbein, das so genannte Dentin frei legen. Liegt das Dentin ungeschützt frei kann es zu einer erhöhten Schmerzempfindlichkeit kommen. Anders als der Zahnschmelz besitzt das Dentin einen großen Anteil an organischem Material, was sich durch die Odontoblasten, in einem Prozess der Biomineralisation neu bilden kann.

Die wenigsten wissen jedoch, dass man diesen Prozess durch einfache Mittel und Methoden unterstützen und so den Verfall des Zahnes stoppen kann. Nach Meinungen vieler Forscher und Zahnärzte soll sogar die richtige Ernährung dazu beitragen Hohlräume zu schließen und Karies zu lindern. Hierfür konzentriert man sich vor allem auf die 4 Hauptfaktoren die zu Karies beitragen. Dazu zählen:

  1. Ein Mangel an Mineralien durch falsche Ernährung
  2. Ein Mangel an fettlöslichen Vitaminen
  3. Übermäßiger Verzehr von Phytinsäure reichen Lebensmitteln
  4. Übermäßiger Verzehr von verarbeitetem Zucker

1 VERMEIDE ZUCKER GEGEN ZAHNVERFALL

Für gesunde, nicht von Löchern Zerfressene Zähne sollte möglichst auf Zucker verzichtet werden. Zucker dient den Mundbakterien als Baumaterial für Plaque . In der Plaque sammeln sich die Bakterien, verzehren den Zucker und bilden dadurch Säure. Diese Säure verbleibt für ca. 1 Stunde im Mund und greift in dieser Zeit Zähne und Zahnfleisch an. Daraus entstehen Karies, Zahnfleischentzündung und Parodontose.

2 ACHTE AUF DIE RICHTIGEN LEBENSMITTEL

Obst enthält in der Regel viel Säure, gehört allerdings zu einer ausgewogenen und gesunden Ernährungsweise dazu. Beim Kauen von frischem Obst wird zudem die Speichelproduktion angeregt und auf diese Weise die Säure etwas neutralisiert. Daher gilt: Nicht unbedingt auf Obst zu verzichten sondern eher den Verzehr säurehaltigen Obstsorten wie Äpfeln, Orangen oder Kiwis zu reduzieren. Gemüse, vor allem grünes Blattgemüse, liefert viele Mineralstoffe und Vitamine und Avocados und Nüsse sind reich an gesunden Fetten, die zur Zahngesundheit beitragen.

3 ACHTE AUF PHYTINSÄUREHALTIGE LEBENSMITTEL

Pflanzen wie zum Beispiel Hülsenfrüchte, Getreide und Ölsaaten bilden Phytinsäure, um sich gegen den Verzehr zu schützen. Es dient darüber hinaus als Speicher für Phosphat und Kationen, was der Keimling zum Wachstum benötigt. Da Phytinsäure Mineralstoffe binden und für die Verdauung unzugänglich machen kann, zählen einige Ernährungswissenschaftler sie zu den als schädlich geltenden Anti-Nährstoffen. Wer seine Mineralstoffversorgung auf Getreide, Nüsse und Hülsenfrüchte basiert, wird unter Umständen unter einem Mineralstoffmangel leiden.

Dieser kann sich unter anderem negativ auf die Knochen aber auch negativ auf die Zähne auswirken. Besonders Vegetarier und Veganer, die oftmals viele ihrer Mikronährstoffe aus Getreideprodukten beziehen, könnten hiervon betroffen sein. Achte also insbesondere auf eine ausgewogene Ernährung, Phytin arme Lebensmittel und weiche ggf. Getreide, Nüsse und Hülsenfrüchte vor dem Verzehr ein um die Phytinsäure zu neutralisieren.

4 DU KÖNNTEST ÖLZIEHEN

Das Ölziehen hat sich vor allem in der Alternativmedizinischen Behandlung etabliert. Es hilft Giftstoffe aus dem Mund zu entfernen und Krankheiten zu lindern. Hierfür wird ein Esslöffel kalt gepresstes Sonnenblumenöl etwa 10 bis 20 Minuten langsam im Mund hin und her bewegt und zwischen den Zähnen durchgezogen, anschließend ausgespuckt und nun der Mund mit Wasser ausgespült. Das Ölziehen wird am besten Morgens durchgeführt und sollte etwa 8-14 Tage erfolgen.

5 GUTE MUNDHYGIENE GEGEN ZAHNVERFALL

Eine tägliche Pflege und Reinigung der Zähne ist notwendig, um möglichst bis ins hohe Alter einen Optimalen Schutz zu gewährleisten. Neben mehrmaligen putzen täglich und der richtigen Zahnputztechnik sollte vor allem Zahnpasta mit einen Fluorid Anteil verwendet werden. Fluoride sind in der Lage, Kalzium zu binden und den Zahnschmelz so vor Säuren und Bakterien zu schützen. Darüber hinaus fördern Fluoride die Aufnahme von Mineralstoffen im Zahnschmelz. Mit Zahnseide reinigst du Zahnzwischenräume, solltest diese jedoch vorsichtig benutzen, um nicht das Zahnfleisch zu beschädigen. Zu einer guten und richtigen Mundhygiene gehört selbstverständlich auch ein regelmäßiger Zahnarztbesuch. Dieser wird deine Zahngesundheit bewerten und ggf. Hilfestellung zur Pflege oder andere präventive Maßnahmen zur einleiten.

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