Leckere Tradition: Versunkener Apfelkuchen

Versunkener Apfelkuchen gehört zu jener Art von Rezepten, die den Geschmack von Geborgenheit, Wärme, Gemütlichkeit und ein bisschen Nostalgie ausstrahlt.

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Apfelkuchen in jeder Art und Weise gehört fast schon zum deutschen Kulturgut, nirgendwo gibt es so viele fantasievolle Varianten von Apfelkuchen wie hier. Doch auch jenseits der Grenzen macht das Backwerk nicht halt: Inzwischen hat sich das traditionelle althergebrachte Rezept bis über den Atlantik ausgebreitet, sogar in den USA und Kanada wird in den Bäckereien und Konditoreien versunkener Apfelkuchen mit verschiedenen Topping und anderen Zutaten angeboten.

Doch manchmal haben herkömmliche Rezepte einfach die Nase vorn, schließlich gibt es einen Grund, weshalb sie sich im Lauf der Zeit behauptet haben. Deshalb präsentieren wir nun die Anleitung für einen originalen versunkenen Apfelkuchen.

Portionen: 12, Kalorien: 360 pro Portion,

Zubereitung: 30 Minuten + 30 – 40 Minuten Backzeit

Schwierigkeitsgrad: einfach

Zutaten:

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  • 5 – 6 große Äpfel (am besten leicht säuerlich, wie z. B. Boskop)
  • 2 EL Zitronensaft
  • 4 mittelgroße Eier
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • 80 Gramm Butter (für eine fettarme Version: Mit Margarine ersetzen)
  • 80 Gramm Apfelmus
  • 100 Gramm Zucker
  • 2 Päckchen Vanillezucker
  • 1 kräftige Prise Salz
  • 1 TL geriebene Zitronenschale
  • 20 Gramm Mandelblättchen (zur Dekoration)
  • 15 Gramm Puderzucker (zur Dekoration)

Zubereitung:

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1. Schritt: Zuerst werden die Äpfel gewaschen, geputzt und – je nach Wunsch – in dünne Scheiben oder Achtel geschnitten. Sie können auch geschält werden, jedoch befinden sich unter der Schale die meisten Vitamine. Dann werden sie mit dem Zitronensaft vermengt, damit sie an der Luft nicht oxidieren.

2. Schritt: Die Butter / die Margarine wird – wenn sie im Kühlschrank gelagert war – stehen gelassen, bis sie sich auf Zimmertemperatur erwärmt hat. Nun wird sie zusammen mit dem Zucker, dem Vanillezucker und dem Salz in eine Schüssel gegeben. Nun vermixt Du alles kräftig mit einem Handrührgerät auf hoher Stufe, bis eine cremige Masse entsteht. Jetzt kannst Du den Ofen anschalten und bei etwa 180 °C vorheizen.

3. Schritt: Jetzt werden die restlichen Zutaten zu der Margarine-Zucker-Creme dazugegeben, dafür bietet sich ein Sieb an, damit das Mehl im Teig nicht klumpig wird. Die Eier werden zum Schluss nacheinander vorsichtig aufgeschlagen und mit einem Löffel untergerührt, dann wird alles noch einmal mit dem Handrührgerät bei mittlerer Stufe vermengt. Nun wird eine Springform (Durchmesser: etwa 24 – 26 cm) ausreichend mit Margarine eingefettet und dann mit Semmelbröseln bestreut.

Mit dieser Vorbehandlung gleitet der Kuchen später leicht aus der Form und bleibt intakt. Wenn Du Fett sparen möchtest, kannst Du auch Backpapier kreisförmig zuschneiden und die Form damit auslegen (das Einfetten entfällt in diesem Fall).

4. Schritt: Jetzt werden die Apfelscheiben- oder Stücke auf den Teig gelegt und vorsichtig eingedrückt, sodass noch etwa ein Drittel zusehen ist. Nun muss der Kuchen für etwa 40 Minuten backen, mit der Stäbchenprobe kannst Du herausfinden, ob der Teig schon durch ist. Tipp: Der Kuchen sollte auf keinen Fall zu trocken werden, deswegen wirf am besten hin und wieder einen Blick auf ihn.

Wenn der Apfelkuchen fertig ist, muss er etwa eine Stunde abkühlen. Dann kann er mit den Mandelblättchen und dem Puderzucker garniert und serviert werden.

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Dieses Rezept ist wirklich unkompliziert und gelingt sogar den größten Backmuffeln. Besonders schön ist der Duft nach frischem Apfelkuchen, der durch die Wohnung zieht. Lass doch Deine Freunde ebenfalls an dieser Anleitung teilhaben, ein Kuchenrezept mit Geling-Garantie kann bestimmt jeder gebrauchen!

Kennst Du noch mehr Rezepte für den versunkenen Apfelkuchen, vielleicht sogar von Deiner Oma oder Urgroßmutter? Teile diese Rezepte hier mit uns (und allen anderen Lesern) um zu zeigen, wie vielfältig dieser Kuchen ist. Zeige das Rezept auch Deinen Freunde, mit denen Du den Apfelkuchen gerne backen würdest!

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